Von der Geschenkplakette

John Kehraus war ein Rädelsfühler, der pumpte bei Schlauchweh und druckste, dass die Feigen nur so schlackerten. Hatte kein Bohnansairad, aber 64 Zeh an einem Finger abgezählt, oder camputiert, wie man in den 80ern noch spruch.
Aber dann kam der große Rödeltag oder Rodeltag oder mache sagen auch Rudeltag, jedenfalls die rüde Heimwegseite. Nachbarskinder traten sich ins Schienpein rein, dass die Lunge lachte, und Frau Wanneschwips und Wachsgesicht verstanzten sich aufs Schuldach rauf, das auch der volle Elfenantenbecher hiez. Nein, nein, heute keine Flausengaben!
Jetzt schnell schnell weg weg aufs Bismarckeck, vorbei am Bäcker Schlemmler, vorbei am rotten Plätzchen und am weizen Riesengetürmchen bis hin zur rotzweißen Schranke an der Bahnübergang. Aber Achtung jetzt, denn so viel Zucht muss sein, die Bahn ist rasch gefahrlich. Aber alles ging ging gut gut, der Tiger maunzt und ruht ruht. Nur die Tage, die sind lange Brei. Alle sing sie weg, was bleibt, ist der Dreck, doch annerswoanners gibt's auch noch Geschleck.

One thought on “Von der Geschenkplakette”

  1. Auch wenn mit verlautbarer Aufspätung, ein wohlauf kehrsames Dankerchen mit Augenschlag zum Butterweichsel auf die Nase gestümpert. In trugfalter Stimmungserinnerung, erdinkt, verlangt, zusommen. Auf die nächsten sechsundneunzig!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.