Archiv: September 2008

reisebeichte eines einbeinigen

geschrieben von nein am 24. September 2008 um 21:09

da kam ich also zu tinto lorenzo mit den grillen im garten. er schien zu schlafen. doch er stellte sich nur schlafend. er schlief also nicht wirklich, als ich zu ihm kam. sein schlaf war nur vorgetäuscht. darauf fiel ich zuerst hinein. ich hielt ihn nicht für wach, solange, bis er sich zu erkennen gab. [...]

Möbel aus Kathrein

geschrieben von tov am 22. September 2008 um 13:09

Mädchen, was habt ihr spitze Schuhe! Eine kleine Weise über diesen Umstand: Mädchen, Mädchen, kleine Schuhe, große Nase, spitze Blume, leere Phrase, Notenhefte voller Blümchen, Mädchen, Maid, im Stinkestrümpchen. Marohnen, einzig einsam beheimatet milchmadig die Kehrtwende. in Gedenken an Diefesche Postbratforst

PLANEORGASM – die besten Düsenjetz (Teil 3)

geschrieben von nein am 21. September 2008 um 21:09

Kollektion Eagle 6 in einfacher Ausführung, aufgestellt: Nackenhaare, Reime draufgemacht, mit Zielobjekt Sonderedition. Die Daten:Triebfeder: nie wieder Fußschweißohne Angaben: mit der Firmenleitung bis zu 13 EinrollbarNaseweis: QuantenerosionsdekumulatorSaure Gurken: Ein Sündenpfuhl gibt nicht aufAntworten: auf Anfrage

schlackwalter

geschrieben von nein am 21. September 2008 um 17:09

der mittelmeerraum beugt sich langsam dem ende zugegen. der atemuhr hat keiner bescheid gesagt. und schon beklagt sich der adlerlass über die abfuhrbeschränkungen. siebenbürgen ist eine kakerlake mit weitsicht. jetzt fangen auch schon bohnenpiepen an sich weiszumachen. oder sich dünne zu machen. dünne, ein dürftiger schluck aus der kravatte. mittzwanziger, und schon fiberglaszähne. aber wenn [...]

Bartpfanne & Hähnchen

geschrieben von yonker am 18. September 2008 um 12:09

Bartpfanne und Hähnchen stehen in Peking vor dem Vogelnest. “Du, sind Vögel nochmal Säugetiere?”, fragt Bartpfanne. “Wat, bist du irre?”, antwortet Hähnchen. “Bei dem Proteingehalt”, erwidert Bartpfanne. “Olympisch!”, seufzt Hähnchen. Ein Vogel zwitschert im Morgendunst. Moral: Auch im Land wo Milch und Möbel fließen, geht die Sonne morgens auf und abends unter.

Im Gewissen räkelt sich das Etwas

geschrieben von tov am 14. September 2008 um 21:09

Ende der Arbeit, zu Beginn einer neuen Runde, den Kanal voll und die Schotten dicht. Ein Semmel Roggen am Morgen, ein Schemel Gedanken in der Nacht, ein Schummern als Schauer über die leichte Schulter, jugendlicher Lichtsinn – Neonflacker. Ist das ein Hotelzimmer (?), auf Montage am offenen Herzen, auf Nimmer, wider den Sehenden, was, wenn [...]