zersägung eines situationisten

während der zersägung eines situationisten tauchte die frage auf, wie hitler die kälteste gewalt und die höchste lächerlichkeit zugleich bedeuten konnte. der situationist war zu sehr auf die säge konzentriert und der anwesende dadaist, der die einhaltung der deutschen industrienorm überwachte, hatte seine gedanken verloren. die elfe im bärenkostüm, die die zersägung durchführte, verwies aber darauf, daß kitzeln als foltermethode eingesetzt würde. das war fast so dümmlich, wie den tödlichen witz im krieg einzusetzen - als ob faschisten spaß verstünden. nach der zersägung fand sich aber ein zettel im körper des zersägten, worauf zu lesen stand: lächerlichkeit, als gewalt gegen das lachen, reduziert das lachen auf gewalt. man warf ihn zum altpapier, wo er sich dann auch recht wohl fühlte.

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