Archiv: Dezember 2006

Ritze Flink

geschrieben von tov am 28. Dezember 2006 um 20:12

Eine Kiezgröße parkt aus.“Nie wieder, und das ohne mich! Sollt ihr mal sehen, solltet ihr mal die Verlegenheit haben – ich hatte sie zu Genüge. Grüne Minna und ihre stiefelgelenkten Gansschwager, alle waren sie unter den Kaltschultern, alle nah an unnahbar, und nebenher unerhöht schlagfedrig. Jeden Sonntag, mittags die Nut durch die Fiedel gestrumpfte Nasenhaare, [...]

Im Wald rennen

geschrieben von tov am 23. Dezember 2006 um 22:12

Der Puste aus Gehen stand die Pustel ins Gehirn geschrieben. Ihre Narbensulkrunde tat Kunde seit König aus der Nachbarschaft verzog. Das Restgeld, verwelkt, weil Nichten genossen, mit richtigen Fichten den Blätterwald hab’ berauschen hören. Verhärten der Fronten, da wohnten vor fochten der Degen und seine Frau. Und ihr wauwau. Der Köter, der Götter nicht und Wörter [...]

Waltränen

geschrieben von tov am 23. Dezember 2006 um 22:12

Sone Socken sondert absonderlich, sackt ab sachlich, sagt ab schwächlich, schwanger schwägerlichserseits. Woche umwuchten, hoffen auf wachen Moment, machen wo mit, was wehren wir ohne uns zertrennlicherseits. Xaferkorn untreuen Roggensack, dem Finger im Armenhaus, gedrehtes Ding. Für Wahr verkauf ich Gags an meine Oma.

This is Spartag!

geschrieben von yonker am 19. Dezember 2006 um 23:12

Zack Snyder meint, am Spartag dürfe man nicht schreien. Dies verstoße auf gegenwertiges Recht. Verfassungsgerundet knobelt Leonidas derweil am nächsten Clou. Mit Königin Gorgo und ihren zankenden Nilseepferden will er Stöckchenüben werfen. 300 Meter schaffen sie schon mit vereinzelten Kräften (wohingegen Pfeile immer noch eine Lanzarote am Bersten pflügen). “Blutige Treibgüte auf runder Perserflage”, antwortet [...]

unsin

geschrieben von tov am 18. Dezember 2006 um 21:12

unnsinn

PaPanik auf PaPanama

geschrieben von nein am 16. Dezember 2006 um 03:12

Wir wollen, daß PaPa der Vergangenheit angehört. Das heißt, wir wollen die Wirklichkeit. Wir wollen nicht, daß PaPa die Zukunft gehört. Das heißt, wir sind Anti-PaPalitisch. Wir sind für die Abtreibung der PaPalitik. Darum nähen wir uns Schemel und hängen sie uns über den Kragen. Denn Stolz und Geiz sind Habichte und Habenichtse. Wir sagen [...]

Gedankenversenkt

geschrieben von nein am 15. Dezember 2006 um 15:12

Leise rieselt der Schnee in Afghanistan, zottichte Mehlhühner streifen verloren durch Gebüsche und nagen am letzten Loch Ein seidiger Windhauch umgarnt die Wolkenbohrer unten, wo an anderen Tagen die Regenwürmer Geschäfte trieben - oben schneidet das Brotmesser Scheibe für Scheibe der Allegorie bis nur Krumen bleiben und sich in die gekrümmten Favelanasen einnisten. Die rauchfreie Zone schwingt wie ein Pendel über den Einöden [...]

Krippe mit Kind

geschrieben von nein am 15. Dezember 2006 um 02:12

Hebt sich auf tollkühnen Schwingen. Die Nasaspitze glühend rot Lilien pfeifen ihr Unglück vom Dach der Reifenindustrie Lorbeergehänge beschmutzen überall das fahle Gras Brot schmeckt nach garnichts, nur gähnt der Verkehr allmählich in den Sud Droben im Mars und im Mond, wo der Mann mit grünen Wangen lebt schleichen die Vipern und Schliemanns vom Berg ins Tal ins Haus ins [...]

Rundschreiben

geschrieben von nein am 14. Dezember 2006 um 03:12

Lotophagen betrimm dich gefälle fortgeschwämmte Wämse ohne Verkehrtregeln die Bleigesichte aufgemörsert dem Lieblingsverrat so stellen wir uns dem Leben aus Gänsehalsimmi- und anderen Taten. Gehaltswandlerisch durch die Treppendünen zischen und zeitig die Handbremse ziehen lassen bis zu fünf Minuten am Stück hartgekocht. Zergehen lassen auf und nieder mit den ab Ovomatopoetikern – rotzfecht und turtelhaubenichtse schrittweise dienen an dem Aberkandelabergrund erreicht nur mühsand gehörnte Leberwurst titowiehert, Leiderstrumpf [...]

Konsultation Ufa Braun

geschrieben von tov am 13. Dezember 2006 um 00:12

Heimat, am Tage 13.6.1917GOLDENE STURMFILMZEITEN – Das Winseln der Konsulen dringt noch immer durch die schwer gepolsterten Ledertüren. Niemand hatte es den Herren bis dato derart zugesetzt wie es das Fräulein Wunder der Knie- und Wadenriege nun unerbittlich tat. Stundenlang gelang es ihr durch wandeln von Dialekt und Wangenknochen die Strapazen zu drosseln. Einer der [...]